Das Rätsel um den dunklen Sauerstoff aus der Tiefsee
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00:00:05: Sauerstoff, der aus Steinen strömt?
00:00:07: Seit dieser spektakulären Entdeckung eines Forschers streiten sich die UNO die Wissenschaft und Konzerne.
00:00:13: Denn es geht um einen Menschheitstraum – und viel Geld!
00:00:18: Das Rätsel um den dunklen Sauerstoffs aus der Tiefsee Ein Beitrag von Cornelia Eisenach vorgelesen von einer synthetischen Stimme Prologe Immer wieder klickten die Menschen auf die Videos ,die ein Tauchroboter aus der Tiefsee in ihre Wohnzimmer beamte.
00:00:37: Verzückt beobachteten sie den Dumbo-Octopus, der seine Flossen wie Elefantenohren schlackern ließ.
00:00:44: Sie lachten über Krabben die einander Snacks klauten und staunten über psychedelische Lichterketten von denen sie lernten dass es Staatsquallen waren.
00:00:52: Achtzehn Millionen Aufrufe hatten die Videos aus einer riesigen bisher unerforschten Unterwasserschlucht vor Argentinien damals im Sommer.
00:01:01: zwei tausend fünfundzwanzig Kinder fragten wie sie Meeresforscher werden können.
00:01:07: Die Wissenschaftlerinnen, die den Roboter steuerten waren überwältigt.
00:01:10: Ihre Expedition öffnete mehr als ein Fenster in eine unbekannte Welt – sie versprach «Es gibt noch etwas Großes das wir nicht kennen, etwas dass wir uns nicht einmal vorstellen können».
00:01:23: Eine sensationelle Entdeckung.
00:01:26: Als Andrew Sweetman zwölf Jahre alt war, trieb er in der Schule dahin wie ein Boot ohne Ruder.
00:01:32: Seine Familie war ein Dutzendmal umgezogen, er hatte den Anschluss verpasst, konnte weder lesen noch rechnen.
00:01:39: Bis er auf einen Buch über die Entdeckung der Titanic stieß, die noch heute als Wrak in drei tausend achthundert Metern tiefe im Atlantik ruht.
00:01:48: Ein Bild in besagtem Buch zeigte das weltberühmte Meeresforschungsinstitut Woods Hole Nordöstlich von New York.
00:01:56: Da werde ich eines Tages arbeiten, sagte sich der Junge aus Wales.
00:02:00: Das Buch wurde zu seinem Anker.
00:02:02: Er brachte sich selbst Lesen, Schreiben und Rechnen bei, schloss die Schule als Jahrgangsbeste ab und studierte Meereswissenschaften.
00:02:11: Als Student forschte er tatsächlich in Woods Hole bevor er sich auf die Ökologie der Tiefsee spezialisierte.
00:02:17: Er begann den Einfluss des Menschen auf Lebewesen am Meeresboden zu untersuchen.
00:02:22: Dann machte er selbst eine sensationelle Entdeckung im Pazifik.
00:02:26: in viertausend Metern Tiefe strömte Sauerstoff aus dem Boden.
00:02:30: Jedenfalls maßen das seine Instrumente.
00:02:33: Das war verrückt, denn Sauerstoff entsteht normalerweise nur durch Fotosynthese – also nur dort wo es Sonnenlicht gibt!
00:02:41: In der Tiefsee aber ist es Zappenduster.
00:02:44: Als Sweetman seine Beobachtung im Juli twenty- vierundzwanzig publizierte, machte sie weltweit Schlagzeilen.
00:02:51: Für manche stellte sie in Frage was wirklich vor mehr als zwei Milliarden Jahren in den Ozeanen geschehen.
00:02:57: Damals, so vermuten Wissenschaftlerinnen, begannen Bakterien mittels Fotosynthese massenhaft Sauerstoff herzustellen.
00:03:05: Erst dann entstanden Pflanzen und Tiere – und dann der Mensch!
00:03:09: Wenn es aber neben der Fotosynthesis eine andere Sauerstoffsquelle gab, war das mit der Evolution doch ganz anders?
00:03:17: Die Medien waren außer sich.
00:03:19: Das könnte zu einem Umdenken über die Ursprünge des Lebens führen, titelte der Guardian Und selbst die NASA, die auf fernen Himmelskörpern nach Leben sucht, kontaktierte Sweetman.
00:03:30: Als der Forscher seine Studie veröffentlichte wusste er, dass sie in der Fachwelt ein Beben auslösen würde.
00:03:36: Doch ihn überraschte die Welle der Aufmerksamkeit, die wie ein Tsunami folgte und auch sein eigenes Leben durcheinanderwirbeln würde.
00:03:44: Ich habe kaum geschlafen in den letzten zwei Jahren, sagt mir Sweetman als ich ihn Anfang Jahr am Institut der Scottish Association for Marine Science – SAMS – in Oberntreffe.
00:03:56: Hier arbeitet er als Professor für Meeresbodenökologie und Biogeochemie.
00:04:01: Wir laufen zur Werkhalle des Instituts das an einer kleinen Bucht liegt.
00:04:05: Sweetman deutet auf das gegenüberliegende Ufer.
00:04:08: Dort liegt sein Segelboot, auf dem er wohnt.
00:04:11: wenn er hier am abgelegenen Institut unterrichtet Sind die Gezeiten günstig, schwimmt er über die Buch zur Arbeit oder er nimmt ein Stand-up Paddle.
00:04:19: Seine Mutter sagte immer «In deinen Adern fließt Meerwasser».
00:04:24: So erzählt er das.
00:04:26: In der Werkhalle riecht es nach Salz und Algen – Es ist kühl!
00:04:30: Sweet Man zieht seine Downenjacke zu Und geht zu seinen Instrumenten.
00:04:34: die Lande heißen Das sind Stahlrahmen so hoch dass der Forscher als er für ein Foto posiert Die Hand darauf legt wie auf die Schulter eines Freundes.
00:04:43: In den Rahmen sind drei weiße Kunststoffkammern eingebaut, etwa so groß wie ein Schuhkarton.
00:04:49: Wenn ein Lander mit Gewichten beschwert in die Tiefsee sinkt und aufsetzt, graben sich die Kammern in den Meeresboden.
00:04:56: Sie umschließen dann die oberste Schicht des Bodens – und das Wasser darüber!
00:05:01: In den Kammern stecken Messinstrumente.
00:05:04: Mit ihnen hat Sweetman zum ersten Mal dunklen Sauerstoff, also Sauerstof der ohne Licht entsteht im Pazifik gemessen.
00:05:13: Damals verwarf er die Daten, weil sie gegen die Lehrbücher gingen.
00:05:17: Die besagen dass Sauerstoff nur in den obersten zweihundert Metern entsteht wo noch ausreichend Sonnenlicht ins Wasser dringt.
00:05:25: Das sauerstoffreiche Wasser ziehen Strömungen dann wie auf einem Förderband in die Tiefsee Wo Lebewesen wieder Dumbo-Oktopus den Sauerstof veratmen.
00:05:34: Wenn Forscherinnen Messungen durchführten sahen Sie immer nur Sauerstoffs Verbrauch.
00:05:40: Zu sagen, dass Sauerstoff hier auch entsteht ist als würde man behaupten es gäbe etwas das schneller isst als Licht.
00:05:47: Erst dachte Sweetman seine Instrumente.
00:05:49: seinen Kaputt schickte sie zurück an den Hersteller.
00:05:53: Als er den dunklen Sauerstof auf Expeditionen zwei Tausend Fünfzehn und Zwei Tausends Achtzehn noch einmal Maas begann er an den Lehrbüchern zu zweifeln.
00:06:02: Zwei tausend Einundzwanzig nahm er ein zweites Instrument mit in den Pazifik Eines, das den Sauerstoff auf einem anderen Weg bestimmte.
00:06:11: Als auch dieses einen Anstieg zeigte, fluchte er zunächst.
00:06:15: War es ebenfalls kaputt?
00:06:17: Dann begann er seine Beobachtung ernst zu nehmen.
00:06:21: Sweetman und seine Kollegen versuchten herauszufinden woher der Sauerstoffs kommen konnte.
00:06:26: Eine Möglichkeit waren die Mangarnknollen.
00:06:29: Das sind schwarze Klumpen aus Metall, die dicht an Dicht den Boden des Pacifiks übersehen.
00:06:34: Sie wachsen nur wenige Millimeter pro einer Million Jahre und entstehen, wenn sich im Wasser gelöste Metalle Schicht für Schicht an Steinsplittern oder Heifischzähnen ablagern.
00:06:46: Ein Kartoffelgroßer Klumpen ist gut zehn Millionen Jahre alt.
00:06:50: Sweetman und seine Kollegen untersuchten die Mangarnknollen genauer.
00:06:54: Sie maßen kleine Spannungsunterschiede auf deren Oberfläche.
00:06:59: Möglicherweise können Manganknollen Strom erzeugen und damit elektrolytisch Wasser spalten.
00:07:05: Das heißt, Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff-und Sauerstoff
00:07:08: zerlegen.".
00:07:10: Nachdem Sweetman dies zwei Tausend vierundzwanzig publiziert hatte, schwebte er auf Wolke sieben.
00:07:16: Neunundneunzig Komma.
00:07:17: neun Prozent der Feedbacks waren sehr positiv, sagt er.
00:07:21: Jemand erkannte ihn sogar auf der Straße!
00:07:24: Doch was er von den Manganknollen behauptete war auch brisant... Denn die Knollen enthalten neben Mangern auch Kupfer, Nickel und Kobalt – begehrte Rohstoffe.
00:07:35: Darum gibt es jene, die sie abbauen und damit Geld verdienen wollen.
00:07:39: Sie konnten es nicht gebrauchen, dass die Öffentlichkeit davon ausgingen, die Knollen seien lebenswichtige Sauerstoffquellen Und das Delegierte der Vereinten Nationen, Die den kommerziellen Abbau der Manganknollen genehmigen sollten diese Forschung diskutierten.
00:07:53: Nach dem Beben schwollt der Tsunami an und rollte direkt auf Sweetman zu.
00:07:58: Er segelte gerade vor der Isle of Mull, einer der vielen Inseln die sich mit ihren weißen Sandstränden und Schroffenbergen an der Westküste Schottlands entlangziehen als auf seinem Smartphone ein Post von Jared Barron aufploppte.
00:08:11: Barron ist der CEO von The Metals Company – TMC, einer kanadischen Firma, die Sweetmans Forschung sogar drei Jahre lang finanziert hatte und Mangarnknollen in der Tiefsee abbauen möchte.
00:08:24: In seinem Post schrieb Baron, TMC habe Sweetman vor seinem dunklen Ego und Bad Science retten wollen bevor der möchte gern Einstein mit unglaubwürdigen Behauptungen an die Öffentlichkeit gegangen sei.
00:08:38: Später spekulierte Baron in einem Film über den Tiefsehbergbau, Sweetman wolle wohl nur einen Moment lang berühmt sein aber ich weiß dass es für ihn gewaltig nach hinten losgehen wird sagte Baron.
00:08:51: Andere bezeichneten den Forscher in den sozialen Netzwerken als Lügner und Betrüger.
00:08:57: Als Sweetman die hämischen Aussagen seines ehemaligen Finanziers Lars, für den er einst sogar ein Werbevideo gedreht hatte, nahm er sie erst mal mit einem Schulterzucken.
00:09:06: Aber dann kamen seine Teenager-Töchter mit Tränen im Gesicht zu ihm.
00:09:11: Warum ihr Vater online mit einem mutmaßlichen Sexualstraftäter verglichen werde wollten Sie wissen?
00:09:17: Baron hatte in seinem Post auf X nämlich auch suggeriert Sweetman leide an einem ähnlichen Messiaskomplex wie der britische Komiker Russell Brandt, ein begeisterter Verschwörungstheoretiker dem zu dem Zeitpunkt bereits mehrfacher sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde und er heute dafür angeklagt ist.
00:09:34: Dieser Vergleich habe ihn psychisch mitgenommen, sagt Sweetman.
00:09:38: Es ist verletzend wenn man mit solchen Leuten verglichen wird obwohl man nichts getan hat außer eine Forschungsarbeit zu schreiben.
00:09:46: Eine Anfrage der Republik, die Vorwürfe zu kommentieren, ließ Gerhard Baron unbeantwortet.
00:09:53: Das Geschäft mit den Manganknollen.
00:09:56: Gerhard Barron ist kein typischer CEO – statt Dreiteiler trägt er Lederjacke!
00:10:01: Mit seinem verwuschelten Haar, fünf Tagebad und dunkler Rahmenbrille würde er in keiner Berliner Eckkneipe auffallen.
00:10:08: Doch Barron isst kein ausgebrannter Hipster sondern ein millionenschwerer Geschäftsmann.
00:10:15: Geht es nach ihm, fahren bald ferngesteuerte Saugroboter über den Meeresgrund und sammeln die Manganknollen auf.
00:10:22: Die Metalle aus denen sie bestehen will Barron an Rohstoffkonzerne wie Glencore verkaufen – und er will damit der Erste sein!
00:10:30: Am Grund des Pazifiks.
00:10:32: in jenen Gebieten, die die Firma erkundet sollen Metalle im Wert von rund vierundzwanzig Milliarden Dollar liegen.
00:10:39: Tiefsehbergbau ist bisher nicht erlaubt.
00:10:42: Ob sich das ändert?
00:10:43: entscheidet die ISA eine UNO-Behörde, die den Meeresboden verwaltet.
00:10:47: Denn der Meeresboden jenseits nationaler Hoheitsgebiete ist das gemeinsame Erbe der Menschheit – so legt es das Seerechtsübereinkommen der vereinten Nationen unklos fest!
00:10:59: Die ISA soll dieses Erbe schützen und gleichzeitig regeln, wer es wie ausbeuten darf.
00:11:05: Seit Jahrzehnten streitet sie über ein Regelwerk für den Tiefsebergbau.
00:11:10: Erst wenn das steht, darf TMC in Partnerschaft mit zwei Staaten abbauen.
00:11:16: Im Jahr two-tausend neunzehn fünf Jahre bevor Sweetman seine These zu den Manganknollen publiziert, forderte Baron auf einem Treffen der Isar dass das Regelwerk endlich verabschiedet wird.
00:11:27: Nur mit Meeresmetallen aus Manganknollen lasse sich der Klimawandel noch stoppen Denn die Metalle seien nötig um etwa Batterien für Elektroautos zu bauen.
00:11:37: Baron sagte Wir wollen der Welt dabei helfen, sich von fossilen Brennstoffen zu lösen.
00:11:43: Erfindet wir sollten die Metalle aus der Tiefsee holen statt Minen an Land zu bauen in denen Kinder schuften müssen und die den Regenwald zerstören.
00:11:52: Dabei gehe so viel Biodiversität verloren Die Tiefse hingegen sei eine Marinewüste.
00:11:59: ist sich baronsicher Eine marine Wüste?
00:12:03: Es stimmt dort unten wimmelt es nicht gerade von Lebewesen.
00:12:06: Ihre Anzahl ist gering, aber ihre Vielfalt ist atemberaubend.
00:12:11: Jeder Tauchgang mit einem Roboter liefert neue Einträge im Register des Lebens.
00:12:15: Allein bei der Expedition vor der Küste Argentiniens entdeckten die Forscherinnen an die vierzig unbekannte Arten.
00:12:22: Zu solchen Entdeckungen trägt The Metals Company sogar immer wieder bei!
00:12:26: Sie argumentiert – Dank dieser Forschung könne man die Manganknollen so verantwortungsvoll und umweltfreundlich wie möglich abbauen….
00:12:34: Hingegen ist die unberührte Artenvielfalt für hunderte Experten grund genug, ein Moratorium für den Tiefseebergbau zu fordern.
00:12:42: Was genau dort unten zerstört würde – möglicherweise unwiederbringlich – sei noch gar nicht bekannt, schreiben Sie!
00:12:49: Inzwischen wollen auch Dutzende starten, darunter die Schweiz auf die Stopptaste drücken.
00:12:55: Im Juli, im Jahr zwei-tausend vierundzwanzig nach der Publikation seiner Beobachtung forschte Sweetman auf einem Schiff in Atlantik, musste aber ständig ans Handy weil so viele Journalisten anriefen.
00:13:06: Sie waren wie auch ich fasziniert von der Idee seine neue Studie könne die Regeln der Evolution neu schreiben.
00:13:14: Obwohl damals schon nahe lag das dies unplausibel war.
00:13:18: Mangarnknollen bestehen aus Mangarnoxid was bereits Sauerstoff enthält.
00:13:23: Sie können also nicht der Ursprung des Sauerstoffs in den Meeren und des komplexen Lebens darin sein.
00:13:29: Und für die Idee, dass die Manganknollen Strom erzeugen und wasserspalten gab es keinen Beweis.
00:13:35: Sweetman und sein Team hatten zwar Spannungsunterschiede auf den Manganknollen gemessen allerdings waren sie für die Wasserspaltung zu niedrig.
00:13:43: Auch die Frage woher die Energie käme um die Spannung aufzubauen konnten sie nicht beantworten.
00:13:48: so blieb die Idee mit dem Mangankknollen als Sauerstoffquelle nur eine Hypothese.
00:13:54: Dennoch hat sie sich seitdem fast als Fakt ins Internet eingeschrieben.
00:13:58: Wer dunklen Sauerstoff googelt, landet auf dutzenden Medienberichten und Mitteilungen von NGOs die Manganknollen als Sauerstofffabriken bezeichnen.
00:14:08: Auf Instagram oder YouTube erklären Influencer wie die Manganknollen angeblich als Geobatterie funktionieren, garniert mit Bildern von Luftblasen, die aus den schwarzen Klumpen entweichen.
00:14:20: Die Studie hat ein Eigenleben angenommen, sagt Sweetman.
00:14:24: Er habe im Gespräch mit Journalisten immer betont, dass es sich bei der Rolle der Mangarn knollen um eine Hypothese nicht einen bewiesenen Fakthandle.
00:14:34: Doch die Vorstellung war zu großartig!
00:14:37: Die Idee beflügelte die Fantasie eines weltweiten Publikums – Nicht weil es sich plötzlich für einen Haufen schwarzer Steine interessierte sondern weil es wieder etwas zum Staunen hatte Ein Versprechen das doch alles ganz anders sein könnte Zumal in der Tiefsee der letzten großen Wildnis.
00:14:54: Nicht nur Journalistinnen waren fasziniert, auch Delegierte der Meeresbodenbehörde Isar.
00:15:00: Sie tagte wie jedes Jahr auf Jamaika als die Studie im Juli-Zweitausend vierundzwanzig herauskam.
00:15:07: Die Behörde hatte sich immer noch nicht auf ein Regelwerk für den Tiefsebergbau geeinigt.
00:15:11: Stattdessen äußerten immer mehr delegierte Vorbehalte unter ihnen diejenigen aus Deutschland und der Schweiz.
00:15:19: Diejenigen aus Belgien, Costa Rica und Panama nahmen bei den Verhandlungen in Jamaica sogar explizit auf Sweetmans Sauerstoffstudiebezug.
00:15:27: Die belgische Delegation stellte die Frage wie man überhaupt auf die Idee kommen könne diese Knollen abzubauen wo wir doch um ihre potenzielle Rolle als Sauerstoffsfabriken für den Ozean wissen?
00:15:39: Niemand am Verhandlungstisch wusste zu diesem Zeitpunkt ob die Studie wirklich stimmte aber das spielte keine Rolle mehr.
00:15:46: Das unfertige Wunder war zur perfekten politischen Waffe geworden.
00:15:51: NGOs, die gegen den Tiefseebergbau kämpften, kamen die Studie gerade recht – auch sie stellten die Hypothese der Forscher teilweise als gesicherten Fakt dar.
00:16:01: Unter normalen Umständen wäre Sweetmans-Studie Gesprächsstoff unter Fachleuten geblieben.
00:16:06: Doch nun war sie Masse in den Verhandlungen um das Erbe der Menschheit und die Frage wer damit reich werden durfte Falls die Knollen, die TMC vom Meeresgrund saugen will tatsächlich eine wichtige Sauerstoffquelle wären.
00:16:19: das Geschäftsmodell wäre im Eimer.
00:16:22: TMC geht zum Gegenangriff über.
00:16:26: Zwei Tage nach Publikation der Studie schaltete TMC ein Statement auf seiner Website auf Die Methodik der Arbeit sei mangelhaft und die Resultate widersprächen allen bisherigen Messungen, schrieb die Firma Und überhaupt.
00:16:39: Die anderen großen Fachzeitschriften hätten sie abgelehnt, nur Nature Geoscience habe Sie angenommen die sich ohnehin entschieden gegen den Tiefsebergbau ausgesprochen habe.
00:16:50: Kurze Zeit später wird Gerard Barron gegenüber Investoren insinuieren es sei kein Zufall gewesen dass Nature Geo Science die Studie just in dem Moment publizierte als in Jamaika die Verhandlungen der ISA über das Regelwerk losgingen.
00:17:05: Das sei als Wissenschaft getarnte Aktivismus.
00:17:09: Nature Geoscience weist das zurück.
00:17:12: Eine Sprecherin schreibt auf Anfrage der Republik, in Bezug auf den Tiefseebergbau habe die Zeitschrift keine bevorzugte Sichtweise.
00:17:21: Der Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde nicht so gewählt dass er mit den ISA-Verhandlungen zusammenfiel.
00:17:27: Dennoch lebt wie viele andere von Aufmerksamkeit.
00:17:31: Je öfter eine Studie zitiert wird desto größer der Erfolg.
00:17:35: Es besteht ein Anreiz Studienresultate zu überhöhen und für Medienrummel zu sorgen.
00:17:40: Tatsächlich gehört Sweetmans Studie zu den fünf Prozent der wissenschaftlichen Arbeiten, die weltweit am meisten Aufmerksamkeit erhalten haben.
00:17:49: Kritik an Sweetmans-Studie üben aber auch unabhängige Wissenschaftler, die nicht mit Tiefsehbergbaufirmen verbandelt sind – zum Beispiel Matthias Heckel vom Geoma Helmholzzentrum für Ozeanforschung in Kiel.
00:18:03: Er untersucht seit Jahrzehnten, wie sich Tiefsebergbau auf die Umwelt auswirken könnte und kennt Andrew Sweetman persönlich.
00:18:11: Die Attacken gegen ihn findet er völlig inakzeptabel.
00:18:15: Dennoch sieht er dessen Resultate kritisch.
00:18:18: Heckel und seine Kollegen haben ähnliche Experimente wie Sweetman gemacht – über fünfzig sagt er mir im Video-Call.
00:18:25: Dunklen Sauerstoff, wie ihn Sweetman gemessen habe, habe er noch gar nicht gesehen, in keiner einzigen
00:18:30: Messung.".
00:18:32: Vielleicht liegt es am Instrument, Matthias Hekel nutzt einen Tauchroboter der sanft auf dem Meeresgrund landet.
00:18:38: Der Lander von Andrew Sweetman jedoch rauscht selbstständig nur von Gewichten beschwert in die Tiefe.
00:18:44: Wenn er landet wirbelt die Buchwelle schlammauf.
00:18:47: vielleicht legt dies oberflächenfrei an den Sauerstoff entstehen könnte.
00:18:52: Nun müsse der übliche wissenschaftliche Prozess einsetzen sagt Heckel.
00:18:56: andere Wissenschaftler werden suchen infrage stellen verwerfen oder bestätigen.
00:19:01: Im Herbst wollen die beiden Forscher zusammen auf Exkursion fahren und ihre Methoden vergleichen.
00:19:07: Selbst wenn die Beobachtung von Sweetman stimmt, bleibe aber die Frage woher der Sauerstoff stammt, sagt Heckel.
00:19:14: Seine Theorie dass Manganknollen elektrolytisch wasserspalten und dabei Sauerstoffs freisetzen geben die Daten nicht her.
00:19:22: Im Moment ist es eine Arbeitshypothese mehr nicht.
00:19:26: Andere Forscher kritisieren Sogar als These ist die Wasserspaltung nicht möglich, denn die Thermodynamik lehrt das eine chemische Reaktion nur abläuft wenn genug Energie da ist.
00:19:38: So wie ein Ball von selbst den Berg hinunter aber nicht wieder hinaufrollt.
00:19:43: Woher diese Energie bei den Manganknollenkäme ist unklar?
00:19:48: Der Mikrobiologe Emil Ruff vom Marine Biological Laboratory in Woods Hole hält es für plausibel dass es in der Tiefsee dunklen Sauerstoff geben könnte Denn tatsächlich gibt es Bakterien, die Sauerstoff ohne Licht herstellen können.
00:20:03: Ruff hat vor wenigen Jahren selbst einmal dunklen Sauerstoffs entdeckt in Grundwasser das seit zehntausenden Jahren unter der Erde in den Tiefen Kanadas lagert.
00:20:13: Dort war es so finster wie in der Tiefsee und trotzdem entstand Sauerstof.
00:20:17: Wie rough herausfand waren sehr wahrscheinlich Bakterie dafür verantwortlich.
00:20:23: Ruff kritisiert jedoch, dass Sweetman nicht ausreichend überprüft habe ob der Sauerstoff nicht doch aus Luft von der Wasseroberfläche in die Tiefe gelangt sei.
00:20:32: Dies ließe sich mit einer bestimmten Technik feststellen, die misst wie schwer die Atome in Sauerstoffs Molekülen sind.
00:20:39: Trotzdem ist er recht sicher das Sweetman in viertausend Metern Tiefe etwas Außergewöhnliches entdeckt hat.
00:20:46: Irgendetwas ist da los mit dem Sauerstof sagt Ruff.
00:20:50: Doch in so einem jungen Feld, wie der Forschung an dunklem Sauerstoff ist völlig klar dass es Kontroversen gibt.
00:20:56: Sonst wäre es keine Wissenschaft.
00:20:59: Es sei wichtig jetzt Gelder bereitzustellen um das weiter zu erforschen.
00:21:04: Andere kritische Forscher reichten sogenannte Rebattles also Artikel die einer publizierten Arbeit widersprechen bei der Fachzeitschrift Nature Geoscience ein.
00:21:14: Sie argumentieren, bei Sweetmans Daten handele es sich um ein Artefakt.
00:21:19: Es sei wahrscheinlich das der Lander selbst Luftblasen aus dem Oberflächenwasser mit in die Tiefe gezogen hat – dass seine Kammern ähnlich wie eine Tasse, die man unter Wasser drückt, Luft mitein fing und dass sich diese Luftblase dann im Wasser lösten und den Sauerstofffreigaben den Sweetman gemessen hat.
00:21:36: Die Rebattles sind bis heute unter Begutachtung.
00:21:40: Den Forschern viele von ihnen arbeiten für TMC dauerte dies zu lange.
00:21:45: Sie veröffentlichten ihre Kritik im Dezember vergangenen Jahres in einem Meinungsbeitrag bei einer anderen Fachzeitschrift.
00:21:52: Ein Co-Autor des Beitrags ist Alex Weber, Geologe und Wissenschaftler bei TMC – seine Kollegen!
00:21:59: Und er haben die Daten aus Sweetmans Studie neu ausgewertet und dabei ernsthafte Probleme gefunden.
00:22:06: Ich spreche mit Weber an einem Treffen von Meeresfoscherinnen.
00:22:13: Er erklärt mir seinen Hauptkritikpunkt.
00:22:15: Sweetmans Lander hat dunklen Sauerstoff auch in Kammern gemessen, in denen es gar keine Manganknollen gab.
00:22:22: Diesen wichtigen Fakt habe der Forscher aber nicht erwähnt.
00:22:27: Wie kann man die Manganknollen für den Sauerstoffs verantwortlich machen wenn sie gar nicht da sind?
00:22:31: fragt Weber.
00:22:39: Eine Sprecherin der Zeitschrift schreibt auf Anfrage der Republik, dass die Kritik an der Studie derzeit noch untersucht werde.
00:22:47: In Obahn drei Zugstunden nordwestlich von Glasgow kontert Sweetman die Kritiek an seiner Studie bevor ich ihn überhaupt danach gefragt habe.
00:22:55: Das einige Kollegen denken er hätte nur Luftblasen gemessen Er habe wohl eine schlechte Technik könne nicht mit seinen Landers umgehen kränkt ihn ziemlich arrogant findet er.
00:23:07: Seit vierundzwanzig Jahren arbeitet Sweetman mit Landers.
00:23:11: Hunderte Male hat er sie zum Meeressboden geschickt.
00:23:14: Draußen kreischen die Möwen, als wir vor einem Lander in der Werkhalle in Oban niederhocken.
00:23:20: Sweetman hebt ein zylinderförmiges Ventil im Deckel der Kammer hoch.
00:23:24: Es verschließt die Kammer wie ein Stöpsel wenn Sie auf dem Meeresgrund sitzt.
00:23:29: Während sie aber über mehrere Stunden zu Meeresboden sinkt wird dieser Stöpsel nach oben gedrückt.
00:23:34: Ein ganzer Swimmingpool voll Wasser rauscht hier pro Stunde hindurch, wie durch ein Sieb das man unter Wasser drückt.
00:23:42: Unmöglich dass da eine Luftblase mit runter kommt, sagt Sweet Man.
00:23:47: Er fährt die schwarzen Gummidichtungen der Kammern mit den Fingern entlang.
00:23:51: Wenn sich hier in den Ritzen Luft sammeln würde Das Volumen wäre so gering.
00:23:55: Der Sauerstoff würde sich bei dem riesen Druck dort unten in Sekunden lösen und nicht – wie er es gemessen hat – übertage.
00:24:03: Auf das Whiteboard in seinem Büro hat Sweetman mit rotem Stiff die Gleichung gekritzelt, mit der er das ausgerechnet hat.
00:24:10: Ich war zwischendurch im Atlantik und in der Arktis – immer mit dem gleichen Instrument!
00:24:15: Nirgends habe ich diesen Sauerstoffanstieg gesehen", sagt Sweetman.
00:24:19: Und jedes Mal im Pazifik soll das Gerät plötzlich ein Artifakt zeigen?
00:24:23: Fragt er.
00:24:23: Das glaube ich nicht.
00:24:25: Er habe zusätzliche Kontroll-Experimente gemacht, die jedoch in der Studie keinen Platz gehabt
00:24:30: hätten.".
00:24:31: Er hält einen methodischen Fehler, den ihm seine Kritiker vorwerfen für sehr unwahrscheinlich.
00:24:36: Auch wenn er als Wissenschaftler nie hundert Prozent sicher sein könne.
00:24:40: Seine Replik auf die Kritik ist ebenfalls bei Nature Geoscience in Begutachtung.
00:24:46: Und was isst mit dem Vorwurf der Metals Company?
00:24:48: In einer Kammer habe es gar keine Manganknollen gegeben und trotzdem sei die Sauerstoffkonzentration gestiegen.
00:24:55: Das stimmt, sagt Sweetman Aber diese Kammer sei voller Körner aus Manganoxid gewesen, auch der Schlamm in der Kammer sei schwarz davon gefärbt gewesen.
00:25:03: und Manganoxy das ist es woraus die Knollen zu einem großen Teil bestehen.
00:25:09: Es geht nicht um die Knollen, sagt Sweetman, es geht um das woraus sie bestehen.
00:25:14: Trotzdem, Sweetman erwähnt nicht explizit dass bei der Messung keine Knoll vorhanden waren.
00:25:20: Das war vielleicht ein Versehen unsererseits, sagt er Aber es sei eine Tatsache, dass Manganoxide sehr gute Katalysatoren für die Wasserspaltung und die Sauerstoffentwicklung sein – egal ob sie in Form von Körnern oder als Manganknollen vorlegen.
00:25:34: Wir konnten auf all dies im Artikel nicht näher eingehen, da wir auf tausend Fünfhundert Wörter beschränkt
00:25:40: waren.".
00:25:41: Allerdings schließt Sweetman auch eine andere Erklärung für den Sauerstoffsanstieg nicht aus.
00:25:46: Möglicherweise kommt er von Bakterien, sagt Sweetman.
00:25:50: Er will das weiter erforschen!
00:25:52: Für einige ist Sweetmans Studie ein Fehler, eine falsche Behauptung.
00:25:56: Für andere isst sie einen Antrieb für weitere Forschungen.
00:26:00: Ob richtig oder falsch es zeigt, dass wir nicht genug über diesen Lebensraum wissen", sagt die Tiefsee-Spezialistin Lisa Levine – die Jahrzehnte lang für die Scripps Institution of Oceanography der University of California in San Diego arbeitete gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
00:26:17: Außerdem zeigt die Kontroverse um Sweetmans Forschung Der wissenschaftliche Prozess ist langsam und nicht so geradlinig und eindeutig, wie wir es gern hätten.
00:26:27: Vor allem dort wo es echtes Neuland zu entdecken gibt – wie in der Tiefsee!
00:26:32: Doch für Uneindeutigkeit isst kein Platz wenn es um Geschäfte mit dem Erbe der Menschheit geht und um Geopolitik.
00:26:40: Der Konzern verliert die Geduld.
00:26:44: Im April, twenty-fünfundzwanzig besucht Gerard Baron das Weiße Haus.
00:26:49: Erwartet noch immer auf die Erlaubnis Mangarnknollen abzubauen Doch die UNO-Behörde ISA zögert.
00:26:55: Mehr und mehr Länder unterzeichneten ein Moratorium, inzwischen sind es vierzig.
00:27:00: Barron hofft auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump und hat ihm eine Manganknolle mitgebracht – eingebettet im Harz!
00:27:07: Trump zu diesem Zeitpunkt seit knapp vier Monaten im Amt stellt sie zu den anderen Devotionalien auf seinem Schreibtisch.
00:27:14: Es ist einer dieser Tage an denen er mit seinem dicken schwarzen Filzstift Executive Orders unterschreibt.
00:27:21: Er kritzelt sein Signum unter eine, die den Abbau der Knollen für Unternehmen wie TMC erleichtern soll.
00:27:27: Während er unterschreibt, sagt er über die ISA – Die müssen sich mal zusammenreißen!
00:27:33: Mit seiner Verordnung erlaubt Trump US-Behörden wie der Nationalen Ozean und Atmosphärenbehörde NOAA schneller Lizenzen für den Abbaut zu erteilen auch in internationalen Gewässern.
00:27:45: Das ist gemäß Seerechtsübereinkommen eigentlich verboten.
00:27:49: Dieses haben die USA unterschrieben, aber nicht ratifiziert und sind rechtlich nicht gebunden.
00:27:55: Die UNO-Behörde sagt jedoch – das ist illegal!
00:27:58: Für Frankreich ist das Vorgehen von TMC Umweltpiraterie.
00:28:03: Auch der Schweizer Bundesrat ist alarmiert, denn die Firma All Seas, die für TMC das für den kommerziellen Abbau notwendige Schiff betreibt, sitzt in der Schweiz.
00:28:13: Die Schweiz muss sich, anders als die USA an das See-Rechtsabkommen halten.
00:28:17: Der Bundesrat erwartet, dass auch All Seas dies tut wenn die Firma für TMC arbeitet.
00:28:23: Das Seeschifffahrtsamt sei dazu mit der Firma im Gespräch schreibt ein Sprecher des Außendepartements auf Anfrage der Republik Und Gerhard Barron?
00:28:32: Er erzählt nun eine andere Geschichte.
00:28:35: Vor sieben Jahren auf Jamaika wollte er noch die Welt vor dem Klimawandel bewahren.
00:28:39: Jetzt will er lieber die USA vor China retten.
00:28:42: Dank dem Tiefseebergbau soll das Land kritische Rohstoffe selber schürfen, statt sie zu importieren.
00:28:49: Er spricht von nationaler Verteidigung und industrieller Resilienz.
00:28:54: Baren glaubt die ESA steht unter dem Einfluss einer Gruppe von Staaten, die mit Umwelt-NGOs verbündet sind.
00:29:02: Die Behörde wolle kommerzielle Industrie verhindern, statt Sie zu regulieren wie es ihr Auftrag sei.
00:29:07: Deswegen hat TMC nun bei der US-Behörde NOAA einen Antrag auf kommerzielle Nutzung eingereicht.
00:29:14: NOAA wird wahrscheinlich im Laufe des Jahres entscheiden, ob sie TMC den Abbau erlaubt.
00:29:21: Auch für Andrew Sweetman könnte es zum entscheidenden Jahr werden.
00:29:26: Er will weiterforschen – trotz all der Anfeindungen!
00:29:29: Gut zwei Millionen Pfund, rund zwei Komma eins Millionen Schweizer Franken hat er von der japanischen Nippon-Stiftung erhalten um die Hypothese des dunklen Sauerstoffs in der Tiefsee auf den Grund zu gehen.
00:29:42: Mit dem Geld hat er drei neue Landers bauen lassen – der erste ist bereits geliefert worden.
00:29:47: Sweetman zeigt ihn mir in der Werkhalle in Obahn.
00:29:50: Er hat viele zusätzliche Geräte an Bord, die seine Theorie bestätigen sollen.
00:29:55: Mit allem was die Kritiker wollten wie er sagt!
00:29:59: Und er hat ihn Alisa getauft nach seiner jüngeren Tochter.
00:30:03: In wenigen Wochen kommen zwei weitere, die wie seine zweite Tochter Kaya und seine Nichte Freya heißen.
00:30:09: Die neuen Landers können sogar noch tiefer abtauchen als die alten Auf elf tausend Meter an die tiefsten Stellen im Ozean.
00:30:16: Im Oktober werden Sweetman und sein Team losfahren – und wenn er nichts findet?
00:30:21: Dann werde ich das publizieren, sagt Sweetman.
00:30:24: So funktioniere der wissenschaftliche Prozess Ein Prozess der langsam ist, voller Umwege.
00:30:32: Manchmal Irrwege immer auf der Suche nach dem was wir uns noch nicht einmal vorstellen können.