Mixtape Freundschaft 4/5: Die Politik der Freundschaft
Shownotes
Es sind Beziehungen, die unser Leben prägen. Im Guten wie im Schlechten. Fünf Republik-Beiträge über die Freundschaft in der Vorgelesen-Sommerserie.
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Dieser Beitrag wurde vorgelesen von Magdalena Neuhaus.
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00:00:04: Menschen verfolgen ihr Eigeninteresse.
00:00:07: So heißt es, das ist nicht falsch aber wir haben auch Freunde.
00:00:13: die Politik der Freundschaft von Daniel Straßberg gelesen.
00:00:19: von Magdalena Neuhaus Es waren private Umstände die mich zwangen über Freundschaft nachzudenken.
00:00:27: zum Thema einer Kolumne macht sie jedoch die alte Einsicht dass Private sei politisch und das politische Privat.
00:00:35: Selten hat diese so ins Schwarze getroffen wie während der letzten Jahre.
00:00:40: Die Kriege in der Ukraine und den Gaza haben die unsichtbare Mauer eingerissen, die bislang den Bereich der Nähe zumindest ein wenig vor der Überflutung durch das Weltgeschehen schützte.
00:00:51: Man muss Stellung beziehen für die einen und gegen die anderen.
00:00:56: Differenziertes hat keine gute Zeit – auch bei mir nicht!
00:01:01: Was lange funktioniert hat, nämlich das politische Geschehen vom privaten Bereich fernzuhalten – wenn man von vornherein wusste, dass die Gräben zu tief waren – ist mit einem Mal keine Option mehr.
00:01:14: Plötzlich verlaufen die Gespräche als hing der Fortgang der Kriege tatsächlich von den Meinungen ab, die hier in der ruhigen Schweiz Übersiege äußert werden.
00:01:25: Freundschaften sind auf harte Proben gestellt worden und manche sind zerbrochen.
00:01:31: Mal um mal wird eine Diskussionskultur angemahnt, die auch unterschiedliche Meinungen gelten lassen solle und dem besseren Argument den Vortritt lasse.
00:01:40: Doch die Mahnungen nützen wenig!
00:01:43: Um es nicht zum vollständigen Bruch kommen zu lassen, verdünnt man den Kontakt und versucht schwierige Fragen auszuweichen.
00:01:50: Doch selbst das hilft nicht immer.
00:01:54: Eingesetzt hat diese Entwicklung mit der Pandemie – plötzlich konnte man die Meinung der Freunde nicht mehr
00:01:59: voraussagen.".
00:02:01: Die Linie, die linke und rechte früher zuverlässig trennte, verlor ihre Geltung.
00:02:07: Freunde konnten sich nicht mehr darauf verlassen dieselben Meinungen zu haben!
00:02:12: Die Frage was Freundschaft ausmacht worauf sie sich stützt und was Sie aushalten kann und muss ist deshalb immer wieder eminent politisch geworden.
00:02:23: Erstaunlicherweise finden sich die bewegendsten Gedanken dazu in einem Text, der fast zweieinhalbtausend Jahre alt ist.
00:02:32: Neben der berühmten Nikomachischen verfasste Aristoteles eine weitere wenigbekannte Ethik – die sogenannte eudemische Ethik.
00:02:42: Darin macht er sich Gedanken über die Bedeutung von Freundschaften für ein gutes Leben.
00:02:47: Er beginnt mit einer auf den ersten Blick merkwürdigen Feststellung.
00:02:52: Zitat Es gilt als Hauptaufgabe der Staatskunst, Freundschaften zu stiften.
00:03:03: Ein überraschender Gedanke widerspricht er doch vollständig dem gängigen Verständnis von liberaler Politik.
00:03:10: Freundschaft gehört im liberalen Staat zweifelsfrei zu dem Bereich aus dem Politik sich herauszuhalten hat – abgesehen davon wie genau soll der Staat Freundschaftensstiften können?
00:03:23: Parlamente können Gesetze erlassen, wie aber würde ein Gesetz aussehen das Freundschaft fördert?
00:03:30: Aristoteles erläutert seine auf den ersten Blick befremdliche Aussage so.
00:03:35: Zitat Die Überlegung ist einfach.
00:03:57: Freunde fügen einander keinen Schaden zu, wenn alle miteinander befreundet wären so fügte niemand mehr seinen Mitbürgerinnen schadenzu und Unrecht würde aus der Welt verschwinden.
00:04:09: Unrecht zu bekämpfen und für Frieden zu sorgen ist aber tatsächlich eine der Hauptaufgaben der Politik.
00:04:17: Hannah Arendt adaptierte in ihrem Buch über Socrates.
00:04:21: Ari ist toteles Gedanken für unsere Zeit.
00:04:24: In der Politik sollte es gemäß Arendt nicht um Wettbewerb und Macht gehen, sondern um ein gemeinschaftliches Nachdenken über das richtige Leben.
00:04:34: Damit dieses gemeinsame Nachdenkten aber nicht zum heute so verbreiteten Gekeife und Gerangel wird, sollten die Menschen – die zusammen ermitteln wollen was für die Menschen gut und was falsch isst – miteinander befreundet sein!
00:04:48: Diesen aristotelischen Gedanken, wonach Freundschaft die Bedingung guter Politik ist, trug Ahrendt im Jahre nineteenhundertfünfzig vor in einer Vortragsreihe an der Notre-Dame-Universität im US-Bundesstaat Indiana.
00:05:04: Vermutlich hätte sie heute die Möglichkeit weniger optimistisch eingeschätzt, Politik als freundschaftliches Nachdenken und nicht als Wettbewerb zu verstehen!
00:05:14: Jedenfalls scheint schon Aristoteles skeptisch geworden zu sein, denn nur wenige Zeilen nach seiner Erläuterung der Staatskunst versucht er die Politik von Freundschaft zu trennen.
00:05:26: Zitat?
00:05:27: Die privaten Beziehungen zu unseren Freunden sind ganz alleine unsere Sache – während sie zu anderen Bürgern durch das Gesetz festgelegt sind!
00:05:37: Zitat.
00:05:38: Ende Haben wir es doch gesagt Freundschaften sind Privatsache und dürfen gesetzlich nicht reguliert werden.
00:05:45: Doch wie soll die Politik einerseits Freundschaft fördern, andererseits die Finger davon lassen?
00:05:52: Vielleicht spiegelt gerade dieser Widerspruch das Wesen der Freundschaft!
00:05:56: Sie ist insofern politisch als sie von der Politik nicht erfasst werden kann und nicht erfasst werden soll.
00:06:04: Damit bildet die Freundschaft die große Ausnahme.
00:06:08: Denn heutzutage sind alle menschlichen Beziehungen ökonomisiert.
00:06:13: Die Tendenz, Beziehung unter den Aspekten der Nützlichkeit und – was Ahrend genauso verdammenswürdig findet – des Wettbewerbs zu betrachten nimmt seit dem Ende des achzehnten Jahrhunderts beständig zu.
00:06:27: Seit um das Jahr eighteenhundert die Stochastik, die mathematische Lehre von Wahrscheinlichkeiten entstand, beherrschen Vermessungen und statistische Berechnung.
00:06:39: Die Überzeugung, man könne nur verstehen was man auch messen kann setzte sich allmählich durch.
00:06:45: Unter dem Einfluss der Thermodynamik wurde das Verhalten von Kollektiven nach dem Vorbild homogener Gase statistisch berechnet und dadurch auch vorhersehbar.
00:06:56: die Bevölkerung wurde gezählt Todesfälle registriert Geburtenraten berechnet die beste Verteilung von Nahrungsmitteln ermittelt Und Gesundheitsparameter erhoben.
00:07:08: Kein Gebiet war vor der Statistik mehr sicher.
00:07:11: Sie wurde zunehmend zur Grundlage des politischen und bis heute zur Basis politischer Entscheidungen.
00:07:19: Ohne Statistika wüssten wir nicht, wo man das neue Schulhaus planen soll, wo Altersheime fehlen wie viele Willowege benötigt werden und ob genügend Lebensmittel vorhanden sind – nicht nur Kollektive auch der Einzelne wurde vermessen!
00:07:35: Die Medizin maß nun alle möglichen anatomischen und physiologischen Größen, Schädelgrößen und Formen, Reaktionszeiten, Nervenübertragungsgeschwindigkeiten, Beinbewegungen, Hirngewichte und noch vieles mehr.
00:07:51: Aus den Ergebnissen wurden zum Teil abenteuerliche und rassistische Schlüsse gezogen.
00:07:58: Anfang des neunzehnten Jahrhunderts leitete zum Beispiel ein angesehener Arzt aus Philadelphia, Samuel George Morton, aus dem Verhältnis von Schädelvolumen und Körpergröße die mindere Intelligenz von Zitat Indianervölkern.
00:08:16: Messungen ermöglichen Skalierungen.
00:08:19: Sobald eine Messung eine Zahl ermittelt kann sie in einen Skala eingetragen und daraus ein Wert abgelesen werden.
00:08:27: Skalen erlauben festzuhalten, wer besser, schneller, schöner, reicher, tüchtiger oder sonst was ist.
00:08:33: Der Wert des Individuums hängt von seinem Ort auf der Skala ab.
00:08:38: Fatal ist diese Entwicklung weil Menschen selbst diese Zahlen zunehmend als Wertmaßstab verinnerlichen.
00:08:46: Wie sich jemand fühlt ob er deprimiert ist oder hochgestimmt?
00:08:50: Ob er sich selbst schätzt oder verurteilt hängt vom seinem ort auf der skala ab der üblicherweise Leistung genannt wird.
00:08:58: Sonst würden Schüler und Schülerinnen nicht so hartnäckig auf Noten bestehen.
00:09:03: Daraus folgt unmittelbar, dass auch Beziehungen zunehmend der Vermessung und Bewertung unterliegen.
00:09:10: Sie werden in Skalen oder mit dem Daumen bewertet – es wird nach ihrer Nützlichkeit gefragt!
00:09:16: Was mir das bringt ist die allgegenwärtige Frage.
00:09:20: Lehrerinnen benoten ihre Schüler.
00:09:23: Schülerinnen bewerten ihrerseits die Lehrer Ärztinnen skalieren befunde, PAP eins bis fünf und Patientinnen bewerten auf Google ihre ÄrztInnen.
00:09:33: Die beste Note wird in Mitarbeitergesprächen nicht vergeben damit sich der Mitarbeiter – Vulgo der Untergebene noch verbessern kann!
00:09:43: Bewertungen sind nämlich ansporn und Konkurrenz belebt das Geschäft Dass Mantra das Menschen bewertet werden wollen und nur Leistung erbringen, wenn Konkurrenz herrscht, wiederholt mittlerweile nicht nur die NCZ beständig.
00:09:58: So erfasst das Kalierungs-, Bewertungs- und Leistungsprinzip immer weitere Lebensbereiche.
00:10:05: Der Liebhaber fragt nach wie gut er gewesen sei – und fällt die Beurteilung nicht zufriedenstellend aus wirft er Viagra ein.
00:10:13: Einerseits wird der zu erwartende ökologische Fußabdruck von Kindern genau berechnet, andererseits auf unerfüllte Kinderwünsche mit einer Milliardenindustrie geantwortet wobei das Parlament bestimmt was dabei erlaubt sein soll und was nicht.
00:10:29: Auch der Tod wird gesetzlich reguliert uns ein Wert statistisch berechnet zum Beispiel zur Kalkulation von Krankenversicherungs- oder Lebensversicherungsprämien.
00:10:40: Und die Liebe erst Kaum ist der Augenblick vorüber, indem sie sich tief in die Augen geblickt und ewige Liebe geschworen haben.
00:10:48: Verhandeln Sie schon wer die Hochzeit bezahlt – die Schule der Kinder, die Pensionskasse wie der Ehevertrag geregelt und die Hausarbeit aufgeteilt werden soll!
00:10:58: Die Suche nach ökonomischer Gerechtigkeit und vollkommener Reziprozität dauert oft bis ans Lebensende an.
00:11:05: Doch sie ist vergebens.
00:11:07: In der Liebe kommt einer eine immer zu kurz oder besser Beide haben den Eindruck, zu kurz zu kommen.
00:11:15: Nur Freundschaften bilden eine Ausnahme!
00:11:19: Sie bleiben von Gesetzen und von ökonomischen Überlegungen unberührt – es sind die einzigen Beziehungen, die nicht bewertet und nach deren Nutzen nicht gefragt werden darf ohne dass sie zerstört würden.
00:11:31: Was bringt mir das?
00:11:33: Ist laut Spieltheorie-und Verhaltensekonomie des Prinzips rationales Verhalten was nichts bringt wird aussortiert.
00:11:42: Doch in einer Freundschaft ist diese Frage obsolet.
00:11:45: Sobald eine Freundschaft etwas bringt, ist sie in Gefahr!
00:11:50: Der in der Jugendsprache geläufige Ausdruck Friends with Benefits ist ein Oxymoron.
00:11:56: Freundschaften haben keinen Benefit.
00:11:59: Kant definiert Freundschaft so.
00:12:02: Zitat Ende Immanuel Kant, die Metaphysik der Sitten.
00:12:17: Die Definition ist nicht schlecht.
00:12:19: Sie betont die Wechselseitigkeit und die emotionale Basis.
00:12:42: Was bedeuten würde, dass Freundschaft keine Gründe hat und keine haben darf.
00:12:47: Michel de Montaigne brachte das auf die bestechende Formel – Zitat?
00:12:52: Barsque c'est de lui, Barske c'et de moi.
00:12:55: – Zitat Ende Weil er es war, weil ich es war.
00:13:01: Mehr sollte sich über Freundschaft nicht sagen lassen.
00:13:05: Das Gerücht geht um, Theodor V. Adorno habe nachdem er Max Horkheimer kennengelernt hatte diesen gefragt ob er sein Freund sein wolle.
00:13:15: Horkheimer habe sich Bedenkzeit ausbedungen und die Anfrage später positiv beantwortet und sie blieben bis an ihr Lebensende Freunde.
00:13:24: Die Geschichte ist entzückend aber sie stimmt nicht mit der alltäglichen Erfahrung von Freundschaft überein.
00:13:31: Ich entscheide mich nicht für ein Freund Ich wähle ihn nicht aus.
00:13:35: Eines Tages, oft mit erheblicher Verzögerung stelle ich fest, dass dieser oder jene schon längst mein Freund oder meine Freundin geworden sind.
00:13:45: Ich bin eine Verbindung eingegangen, aus der ich mich kaum mehr lösen kann – obwohl sie nichts bringt!
00:13:51: Darin das Sie kaum gelöst werden können ähneln sich Verwandtschaft und Freundschaft.
00:13:57: Freundschaften sind an das als Aristoteles behauptet, nicht unbedingt harmonisch.
00:14:02: Sie vermitteln kein Gefühl der Einigkeit, eher das Gegenteil ist der Fall.
00:14:07: Oft geht man sich gehörig auf die Nerven doch die Freundschaft bleibt trotz gegenteiligen Überzeugungen unterschiedlichen Interessen unangenehmen Gewohnheiten und merkwürdigen Angewohnheiten bestehen.
00:14:20: Liebe hingegen ist immer prekär.
00:14:23: Das wusste Giordano Bruno schon vor mehr als vierhundert Jahren wenn auch nur aus der Perspektive des Mannes.
00:14:30: Die Liebe so Bruno treibt die Liebenden in den Wahnsinn.
00:14:34: Bleibt sie unerwidert, leidet man Qualen, wird sie erwidert setzt zugleich die Eifersucht ein und die Schmerzen werden nicht weniger.
00:14:43: Wer die Geliebte nicht für sich gewinnen kann, leitet an ihrer Ferne.
00:14:47: Wer sie erobert, leidet nicht weniger an der Eiferschucht und an der Sorge Sie zu verlieren!
00:14:53: Sie hält die Lieben im Limbo zwischen Tod und Leben gefangen.
00:14:58: Zitat Die Liebe Reist mich vom Leben, das Antlitz vom Tode.
00:15:05: Mag also die Liebe übrig bleiben um mir das Leben zu rauben, mich zu verbrennen, mir den Tod zu geben, die Knochen zu
00:15:14: belasten.".
00:15:28: Sie ist einfach da.
00:15:33: Selbstverständlich gehe ich den Freund im Spital besuchen, selbstverständlich höre ich ihm zu wenn er Sorgen hat, selbst verständlich leiere ich ihm Geld, wenn er in Not isst, selbstverständlich helfe ich beim Umzug obwohl mein Rücken schmerzt, selbst Verständlich das heißt ohne zu rechnen und ohne nach dem Nutzen zu fragen.
00:15:57: Freundschaft ist der letzte weiße Fleck auf der Landkarte der vermessenen Beziehungen, der letzte nicht ökonomisierte Bereich.
00:16:06: Natürlich stimmt das so nicht – zumindest in dieser Zuspitzung nicht!
00:16:11: In der Realität rivalisieren Freunde sind Freundschaften oft asymetrisch.
00:16:17: sie zerbrechen wenn man ein Streitgerät oder schlafen ein, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat.
00:16:23: Auch Eifersucht ist einer Freundschaft nicht fremd wenn meist auch versteckter als in Liebesbeziehungen.
00:16:30: Und insgeheim erhofft sich mancher Freund auch einen zukünftigen Nutzen!
00:16:35: Er wird mir sicher auch Geld leihen, wenn ich mal knapp bei Kasse bin.
00:16:40: Umgekehrt gibt es auch in Liebesbeziehung einen nicht ökonomisierten Bereich, in dem Nähe und Verbundenheit alles Rechnen aussetzen lassen – Es gibt diese Momente der Zärtlichkeit die nicht aufgewogen und nicht abgegolden werden.
00:16:56: Doch Die Zuspitzung war nötig, um die politische Utopie –die für Aristoteles und Hannah Arendt in der Freundschaft steckt– herauszustellen.
00:17:07: Politische Utopen haben meist einen messianischen Unterton.
00:17:11: Sie beschwören die Vorstellung einer Welt, die vollständig anders ist als die gegenwärtige.
00:17:17: Sie fordern, dass eine Grenze überschritten und das Alte vollständisch überwunden werden muss, um wahre Freiheit zu erlangen!
00:17:25: Nicht selten braucht es dafür eine Revolution, vielleicht sogar eine Gewalttätige.
00:17:31: Aristoteles hingegen hängt die Utopie tiefer und setzt sie damit weniger der Gefahr der Gewalt- und des Totalitarismus aus.
00:17:40: Ihm reicht das.
00:17:41: Menschen in der Freundschaft die Erfahrung machen, dass nicht alles dem Wettbewerb –der Konkurrenz– und der Bewertung unterworfen sein muss.
00:17:50: Seine Utopien ist die einer Politik die immer größere Zonen aussondert, in denen Politik und Ökonomie keine Rechte mehr haben.
00:18:01: So gesehen üben wir in der Freundschaft Die Utopie einer bewertungsfreien Welt ein!